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Aushöhlen eines Gewölbes
Seitliche Vertiefungen
Progressiver Abbau
Stollen
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Plan der Karriere von Ocker von Gargas, von HÖflichkeit der Familie Janselme
OCKERGEWINNUNG IM TAGEBAU ODER MIT STOLLEN?
Abhängig von der Dicke der unergiebigen obersten Gesteinsschicht wurde das Ocker
im Tagebau oder auch in Form von unterirdischen Ockerminen gewonnen.
DER TAGEBAU
Beim Abbau unter freiem Himmel wurde zuerst die obere Schicht abgetragen,
um an das ertragreiche Gestein heranzukommen. Die Abbruchfront kann eine
HÖhe von bis zu 20 Metern erreichen und diese Art des Abbaus somit eine
spektakuläre Landschaft hinterlassen. In ihrer heutigen Form sind die
Steinbrüche das Resultat aus dem kombinierten Wirken von Natur und Mensch.
DER UNTERTAGEBAU
Wenn die oberste Gesteinsschicht zu dick ist, ist der Abbau mit Hilfe
eines Stollens rentabler. Der Werkmeister bestimmte den Ort, wo die Arbeit
aufgenommen wurde. Der Minenarbeiter bohrte für das Vorrücken ein Gewölbe
in die Wand. Sei es im Spitz- oder Rundbogen. Zwei andere Minenarbeiter,
- der Tradition nach ein Rechtshänder und ein Linkshänder
- errichteten rechts und links je einen sehr schmalen Kamin.
Sie bohrten entsprechend der Länge ihrer Arme plus Spitzhacke.
Der zentrale und isolierte Block wurde durch eine Sprengung zerstört.
Die vorrückende Arbeit setzte sich identisch fort. Maulesel zogen die Kippwagen,
mit deren Hilfe das Gestein nach draussen gebracht wurde.
Seit 1885 sind die Stollen geradlinig. Sie können 10 bis 15 Meter Höhe und 3 Meter Breite erreichen,
ohne Abstützung des Gesteines in Abständen von mindestens 6 Metern.
An gewissen Orten wurden beide Arten von Förderung nacheinander durchgeführt,
wurde die unergiebige Schicht zu hoch hat man den Tagebau eingestellt und Stollen gegraben.
Heutzutage ist der Ockerabbau in Frankreich nur noch im Tagebau gestattet.
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